09-07-11
18-seitiger Artikel in c’t special Digitale Fotografie 4/11
Kommende Woche erscheint die neue c’t special Digitale Fotografie, die auch einen langen, von mir geschriebenen Artikel zur Innenraumfotografie beinhaltet. Auf 18 Seiten wird erläutert, was bei der Motivsuche zu beachten ist, wie man Innenräume gekonnt in Szene setzt und wie man mit speziellen Lichtsituationen umgeht. Außerdem gibt es einen 6-seitigen Workshop zur Optimierung von Innenraumbildern bei der Nachbearbeitung mit Photoshop. Thema: Belichtungs- und Beleuchtungsreihen.
Viel Spaß beim Lesen!
08-04-10
Aufnahmetipp: Wolken
Umgebungselemente und Architektur beeinflussen sich wechselseitig. Gegenstände
im Umfeld eines Gebäudes prägen dieses genauso wie das Bauwerk
die Umgebung. Für die Bildkomposition ist es daher sehr wichtig, im Vorhinein
zu überlegen, ob Objekte im Umfeld mit in den Bildaufbau einbezogen
oder ausgeschlossen werden sollen. Dies gilt auch für sich bewegende, bildbeeinflussende Elemente, wie zum Beispiel einzelne Wolken.
Daher lohnt es sich – je nach Situation – ein gewisse Zeit zu warten, bis der ideale Moment zur Aufnahme gekommen ist. Auf diese Weise können sehr spannungsvolle Architekturaufnahmen entstehen.
06-01-10
Kapitel aus “Architekturfotografie” in der Juni-Ausgabe von FOTO HITS 6/2010
Die meistverkaufte reine Fotozeitschrift in Deutschland, FOTO HITS, hat in der Juni-Ausgabe ein Kapitel meines Buchs “Architekturfotografie” abgedruckt.
Titel: “DIDAKTIK – Kreative Bildwinkel”.
Zu finden in der aktuellen FOTO HITS 6/2010 ab Seite 34; jetzt am Kiosk erhältlich!
05-18-10
Standort und Perspektive
In der Folge ein Beispiel dafür, wie entscheidend der Aufnahmestandort die perspektivische Darstellung eines Gebäudes beeinflusst.
Auf den Aufnahmen ist schön zu erkennen, wie dasselbe Bauwerk von manchen Standorten aus ruhig und statisch, von anderen deutlich dynamischer und dramatischer wirkt, obwohl der Blickwinkel auf das Gebäude der gleiche bleibt. Einer realistischen Darstellung der tatsächlichen räumlichen Verhältnisse vor Ort nähert sich hier am ehesten das dritte Bild an, welches mit einem gemäßigten Weitwinkel aufgenommen wurde.
Durch geschickte Standortwahl kann ein Fotograf auf diese Weise die Wirkung eines Gebäudes zum Positiven hin beeinflussen, ohne dass der Eingriff dem Bildbetrachter unmittelbar ersichtlich ist. Dies birgt auf der anderen Seite aber auch die Gefahr, dass durch ungünstig gewählte Aufnahmestandorte die Abbildungsrealität auf dem Bild stark verfremdet wird und sich von der Gebäuderealität vor Ort komplett unterscheidet.
01-07-10
Aufnahmetipps: extreme Bildausschnitte
Eine geschickte Bildkomposition mit extremem Bildausschnitt kann die Gebäuderealität in einer Darstellung stark verfremden. Ein kreativer Fotograf hat durch gezieltes Fokussieren auf einen eng begrenzten Bereich die Möglichkeit, Architekturbilder sehr reduziert und stilisiert wiederzugeben. Auf eine ähnliche Weise bewirkt eine Darstellung, in der verschiedene Bildebenen durch gezielte Komposition übereinandergeschichtet werden, einen sehr komplexen Eindruck. In einer solchen künstlerischen Darstellung verschmelzen die Ebenen zu einer komplexen Vermengung verschiedener Formen und Flächen – die räumlichen Verhältnisse sind nicht mehr interpretierbar. Durch Verzicht von maßstabgebenden Bezugspunkten findet ein Betrachter bei manchen Motivausschnitten keine Anhaltspunkte über Größenverhältnisse, das Bild wirkt durch den unklaren Maßstab sehr abstrakt. Diese verschiedenen Möglichkeiten können so weit auf die Spitze getrieben werden, dass die Wirkung der Architektur bis zur Unkenntlichkeit verfremdet wird. Das Bauwerk wird zu einem Element der Flächenkomposition, grafische Strukturen oder abstrakte Muster stehen im Vordergrund, während die eigentliche Architektur in den Hintergrund rückt.
Mehr solcher Tipps zur Architekturfotografie finden Sie hier.
01-12-09
Aufnahmetipps: Bilderserien
Manche Aufnahmen entfalten ihre Wirkung erst im Zusammenhang mit anderen Bildern. Solche Aufnahmen zeigen meistens ein ausgewähltes Motiv, das zu einem übergeordneten Thema passt. Die einzelnen Motive der Serie können stark in Materialität, Farbigkeit, Lichtsituation oder Aufnahmestandort variieren – solange ein übergreifendes Thema ersichtlich ist, ist die Grundvoraussetzung für eine Serie erfüllt. Da die eigentliche Wirkung dieser Darstellungsform erst durch das Zusammenstellen im Nachhinein entsteht, ist eine Bilderserie ein eindeutiges Indiz für eine künstlerische Form der Architekturdarstellung.
Übergreifendes Thema der folgenden Serie ist “Verfall”:
Mehr solcher Tipps zur Architekturfotografie finden Sie hier.












